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Vengaboys

Vengaboys sind eine niederländische Eurodance-Band mit Ursprung in Amsterdam, die 1997 bekannt wurde.

Die „Vengaboys“ sind ein Projekt der beiden niederländischen DJs Dansky (Dennis van den Drieshen) und Delmundo (Wessel van Diepen). Wessel van Diepen ist ein bekannter Radio-DJ in den Niederlanden, der es bevorzugt, anonym zu bleiben. Van Diepen hatte noch andere Projekte in Arbeit. 1991 landete er einen großen Hit mit James Brown is dead von „L.A.style“. 1994 arbeitete er mit „Lick ft. Kentucky“ an einem Projekt und „Nakatomi von Children of the Night“ ist ebenfalls von ihm. Die Idee von den Vengaboys entstand, als van Diepen 1992 bis 1997 mit dem Schulbus quer durch Spanien tourte. Im Sommer baute er sein Equipment an den verschiedensten Stränden Spaniens auf und veranstaltete illegale Strandpartys. Die Partys endeten damit, dass die Zivilwache einschreiten musste. Beide Veranstalter und die Produzenten Danski und Delmundo hatten 1996 und 1997 Underground Partyhits. Sie produzierten ebenso das E-Motion Projekt. Im Sommer 1996 trafen die Vengaboys Kim Sasabone und die anderen Bandmitglieder, Roy, Denice und Robin, auf einer ihrer Strandpartys. Im Herbst 1996 formierte sich die Gruppe unter dem Namen „The Vengaboys“. Eines der Merkmale der Band ist, dass ihre Gruppenmitglieder ein jeweils spezifisches Outfit trägt. Die Frontsängerin Kim Sasabone erscheint immer im sexy Kampf?Outfit. Roy Olivero-Den Burger und sein Nachfolger Donny Latupeirissa sind als Cowboy gekleidet. Denise Van Rijswijk trägt ein Discooutfit und Robin Pors, der seine Mitgliedschaft an Yorick Bakker abgegeben hatte und seit 2010 wieder selbst Mitglied ist, ist immer als Matrose zu sehen.

Einige ihrer erfolgreichsten Singles waren Up & Down, Uncle John from Jamaica, We’re Going to Ibiza, Boom Boom Boom Boom und We Like to Party. Der Erfolg der Gruppe beschränkte sich weitgehend auf Europa, vor allem auf die Niederlande, Deutschland, Schweiz, Großbritannien und Spanien, doch erzielten sie dort einige Nummer-1-Hits, darunter Boom Boom Boom Boom und We’re Going to Ibiza. Alle Auftritte erfolgten ohne Band und mit Vollplayback. Mitte 2001, nach zehn Top 10-Hits, zogen sich die Vengaboys wieder in die Club-Szene zurück.
Am 9. Februar 2004 gaben alle damals aktuellen und bisherigen Mitglieder ein Abschiedskonzert. Seit dem Jahr 2006 treten drei der bisherigen (Kim, Denise, Yorick) und ein neues Mitglied (Todd Eastwood) wieder in verschiedenen Ländern auf. 2008 wurden sie bereits für einige Festivals und Club-Gigs gebucht. Da nach wie vor der Live-Gesang nur auf das Anheizen des Publikums reduziert ist, treten die Vengaboys bis heute nur mit Vollplayback ihrer alten Hits auf. Ein Comeback wurde für 2008 angesetzt, geschah aber erst im Mai/Juni 2010. Am 14. November 2009 traten die Vengaboys bei dem 7-stündigen Konzert „We love the 90's – Part 2“ in der König-Pilsener-Arena in Oberhausen auf. Seit Juni 2010 sind die Vengaboys wieder zurück. Ihre neue Single Rocket to Uranus stieg im Juli auf Platz 7 der Niederländischen Charts ein. Yorick Bakker wurde 2010 durch das ehemalige Mitglied Robin Pors ersetzt, die Hintergründe hierzu sind nicht bekannt. Das Video wurde mit dem Internet-Blogger Perez Hilton komplett in 3D in den USA gedreht.