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Barclay James Harvest

Auch fast 40 Jahre nach der Gründung spürt man immer noch, ebenso wie bei Genesis, Pink Floyd oder den Rolling Stones den Hauch der guten alten Zeit und das zeugt von großer musikalischerKlasse.

Sanfter Rock, melodisch umsponnen, mit manchmal fast meditativen Elementen: das ist BJH. Doch die Band kann aber auch ganz anders: Punktgenaue Drums und glasklare Gitarrensoli bringen plötzlich treibenden Rock hervor und lässt die Fans wie eh und je zu den Rhythmen tanzen.

Die wohl subtilsten Vertreter des Genres Klassik-Rock fanden einander 1967 in Manchester. Schwermütige Rock-Etüden, ornamentiert mit esoterischen Sphärenklängen begeisterten die selben Fans, die auch Moody Blues, Genesis und Pink Floyd liebten.

Die reizvollen Soundmuster wurden zum Markenzeichen von Barclay James Harvest, die ihr Plattendebüt 1970 feierten. Von Anfang an experimentierte die Band mit neuen Formen jenseits der traditionellen Formation aus Gitarre, Bass und Drums und benutzte Holzbläser, Streicher und Blechbläser. Es war daher ein logischer Schritt, ihr erstes Album Barclay James Harvest-mit ihrem eigenen Orchester aufzunehmen.

Schnell machten sich Barclay einen Namen - zunächst auf der britischen Insel, dann in Europa, dann weltweit. Die Band wurde zu einer jener Supergruppne, zum Garanten für beste Live-Unterhaltung und zum festen Lieferanten für die Charts.

Heute sind ihre Hits Klassiker. «Hymn», «Mockingbird», «Life is for living», «Berlin» und viele andere, sind der Stoff, aus dem die romantischen und nostalgischen Rockträume beim Livekonzert sind. Mit verklärtem Blick denken die Fans auch zurück an jenes legendäre Konzert auf den Treppen des Reichstages von Berlin, zu dem 1990 einige hunderttausend Zuhörer-pilgerten.

Ihre musikalischen Markenzeichen haben sich Barclay James Harvest bis heute erhalten.